Das Krallentier und die Ur-Donau

Die Ur-Donau floss vor 11 bis 7 Millionen Jahren durch das westliche Weinviertel und mündete bei Mistelbach in einem großen Delta in den Pannon-See. Der weit verzweigte, frei mäandrierende Fluss war von dichten, artenreichen Auwäldern umgeben, in denen Tiere wie Hauerelefanten, Urelefanten, Affen, Hirschferkel und das Krallentier Chalicotherium lebten. Vor etwa 10 Millionen Jahren begann sich der Pannon-See aus dem Mistelbacher Raum zurückzuziehen. Dadurch wurde das Wiener Becken nach und nach von den Ablagerungen der Ur-Donau verfüllt und ihr Delta immer weiter nach Osten, ins heutige Ungarn, verlagert.
Choreografische Assoziation:
anatomische Besonderheiten des Krallentieres bzw. seines angenommenen Gangbildes
Bewegung eines Flusses von der Quelle bis zur Mündung. Abtransport von Sedimenten im Quellgebiet und Oberlauf, Ablagerung zur Mündung hin. Aus großen, kantigen Felsblöcken werden gerundete Schotter, Kiese und Sande.
Übergang: Kieselsteine essen
.

.
AI generiertes 3D Modell eines Krallentiers auf Relief des Eggenburger Raums
Krallentier_Neu_walk_loop by MWintersberger on Sketchfab
//embedr.flickr.com/assets/client-code.js
