Der Ries-Impakt

Tanz:
eigentlich ein Lückenfüller, der in den chronologischen Ablauf passen musste. Inspiriert von einer Veranstaltung im Krahuletz-Museum („Der Österreichische Moldavit“) war das Ereignis präsent.
Physische Themen: Schock und Kompression, Verflüssigen und weggeschleudert werden, Erstarren und auf den Boden fallen
Ries-Impakt
Vor rund 15 Millionen Jahren raste ein etwa 1 km großer Asteroid auf die Erde zu und schlug in Süddeutschland ein, wodurch das Nördlinger Ries mit einem Durchmesser von etwa 25 km entstand. Eine Stoßwelle formte sofort einen 4,5 km tiefen Krater, der rasch kollabierte. Der Einschlag erzeugte enormen Druck und Temperatur, wodurch der Asteroid und das Gestein verdampften oder aufschmolzen. Das Gestein im Untergrund wurde komprimiert und es bildete sich das Impaktgestein Suevit. Sekunden vor dem Einschlag verdampften die oberflächlichen Sedimente durch die extreme Hitze und das geschmolzene Material wurde bis zu 450 km weit geschleudert. Das geschmolzene Gestein fiel in einem Streufeld östlich des Rieskraters, im heutigen Tschechien und vereinzelt auch im Waldviertel, als geschmolzenes Glas (Moldavit) zu Boden.
Infos: Geopark Ries, wikipedia Nördlinger Ries, wikipedia Ries-Ereignis, Bayrisches Landesamt für Umwelt – Geologie

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