[inner space – outer time]

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  • Intermediale Tanzperformance im Rahmen von Tanz Tag 11 im WERK, 29.4.2011

    Choreographisches Konzept, Tanz: Andrea Nagl
    Audio, Video: Thomas Wagensommerer

    .https://vimeo.com/24048844

    Sollte das Video nicht sichtbar sein, bitte hier clicken! (vimeo)

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    [inner space – outer time]
    Andrea Nagl (Choreographie/Tanz) || Thomas Wagensommerer (Audio/Video),
    15min || 2011

    Der Körper als Schnittstelle. Die Bewegung als Raumdefinition. Es wird im Moment der Aufführung – und eigentlich tatsächlich in jedem einzelnen Zeitpunkt ebendieser – eine Figur konstruiert, die sich aus der Erfahrung mit dem Raum speist, aber ihre Struktur, sozusagen ihre Intention, in Verschränkung mit einer sich stets aktualisierenden Aufgabe der Vermittlung bricht. Ein Vorhandensein synästhetischer Information wird durch die Figur kanalisiert, gelenkt und in gewisser Weise ausgeformt. Keineswegs kann die Figur aber eine Meta-Position einnehmen, welche es ermöglichen würde Information als Anschauung von außen zu betrachten (gewissermaßen ähnlich einer „göttlichen Schau“ [vgl. θεωρείν / theoria]), sondern sie ist selbt Teil dieser Information. Und nicht nur Teil, sondern auch aktiv gestaltende Einheit. Sie begibt sich in eine Interdependenz zu einer bzw. mehreren Instanz(en) ihrer selbst in einer dialektischen Auseinandersetzung. Hierbei ist erkennbar, dass ebendiese nicht (mehr) in einsehender (also intellektueller) Weise passiert, sondern in einer sich der Aktualität des Moments anpassenden bzw. diese mit entscheidenden exzessiven Körperlichkeit.

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    Dokumentation auf
    flickr

    Fotos: © Chrisphotographics

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    Andrea Nagl © 2013

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