Einreichung für den Wettbewerb „Wind um Neue Musik“, 2009
Mein Interesse an der Herausforderung der Visualisierung Neuer Musik basiert auf meiner Erfahrung im zeitgenössischen Tanz und performativer Kunst sowie meiner Beschäftigung mit digitalen visuellen Techniken. Daraus ergibt sich eine Symbiose von Körper/Tanz/Bewegung und deren videotechnischen Aufbereitung – die Arbeit mit dem Körper passiert bereits medientechnologisch mitdenkend hinsichtlich Schnitt und Framing.
Das eingereichte Video verfolgt das Ziel, Neue Musik durch Bewegung und Rhythmus, Körper und Tanz zu verlebendigen.
Stadtpark spielt mit Rythmus und Suspense, Phrasierung und Dauer, Andeutung und Geheimnis. Die Verfremdung der Figur durch Maskierung, ihr Auftauchen und Verschwinden stößt Fragen an, lässt die Antworten im Betrachter changieren.
Die körperlich-tänzerische Bewegungsebene lässt – ähnlich Neuer Musik – in ihrer Komplexität Freiraum für assoziative Interpretationen des Betrachters bzw. der Betrachterin und erscheint so als ideales Medium für die Übersetzung der spezialisierten Ausdrucksform von Neuer Musik.
Schnitt: Andrea Nagl
Kamera: Andreas Bauernberger, Christian Müller, Johanna Oberpichler, Claudia Zawadil
Performance: Andrea Nagl
Musik: snail_technotraining_p2_ekr001
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Andrea Nagl © 2013
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