Als Erweiterung des Tanzunterrichts im Studio, motivierte ich die SchülerInnen von DANCEmotion zu einem outdoor research / performativen Intervention im öffentlichen Raum – einem Zugang, mit dem ich mich seit vielen Jahren intensiv beschäftige. Wichtige Elemente dabei sind das spontane bzw. schnelle Reagieren auf räumlich-architektonische Gegebenheiten, der Umgang mit Öffentlichkeit und unberechenbaren Reaktionen der PassantInnen, das Auswählen von Kostümen, eine Verbindung zu finden zwischen Improvisatione/instant composition, Raum, Gruppe, Möglichkeiten vor Ort. An drei Tagen begaben wir uns in unterschiedlicher Konstellation in die Seestadt Aspern, um an z.T. spontan ausgewählten Plätzen zu improvisieren. Teilweise ließen wir alles offen, in anderen Situationen orientierten wir uns an fixierten Improvisationsstrukturen und integrierten choreographisches Material aus dem Contemporary Unterricht. Markus Wintersberger begleitete uns mit der Kamera.