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  • Fragestellung:
    Wie kann die darstellende Kunst von Tanz und Performance unter Einbezug zeitgemäßer digitaler Tools wissenschaftlich fundierte Informationen zu Bereichen der Erdgeschichte, Geologie und Ökologie innovativ, immersiv und emotionale Resonanz erzeugend vermitteln?

    1. Theoretischer Research – Wissenschaft
    2. Körperlicher Research – Tanz, Choreografie, Bewegung
    3. Digitaler Research – Erweiterung des live und physisch agierenden Körpers durch digitale Tools.

    Erdwissenschaftliche Themen dienen als choreografische Grundlage, einerseits aus persönlichem Interesse, andererseits aus der Überzeugung, dass ein erfahrenes verkörpertes Wissen um die Dauer und Komplexität erdgeschichtlicher Prozesse die Einstellung zu unserm Planeten zum Positiven ändern kann. Es geht nicht um pädagogische Belehrung, sondern um Verkörperung.
    „Auch so klug kann sich zum Thema Natur verhalten werden, sich damit auseinandersetzen und als Künstlerin dem Publikum Anregungen geben. Und doch vermittelt Andrea Nagl keine Botschaften, will von nichts überzeugen als von hervorragendem Tanz.“ (Ditta Rudle)

    In einer eigens für den Saal 6 geschaffenen ortsspezifischen Performance schreibt sich die Tänzerin Andrea Nagl körperlich in den Raum ein und verlebendigt so gleichsam die ausgestellten Objekte, verleiht ihnen eine poetische (nonverbale) Sprache.
    Wie Ereignisse der Erdgeschichte blitzen tänzerische Fragmente oder Bewegt-Artefakte an einem Ort auf und vergehen wieder. Die Flüchtigkeit des Tanzes spiegelt nicht nur die Vergänglichkeit, das Werden und Vergehen alles Lebendigen, sondern auch aller Oberflächenformen auf unserem Planeten wider.
    Digitale Tools wie AR-Artefakte erweitern die raum-zeitlichen Grenzen und ermöglichen so eine vielschichtige Erfahrung.

    Konzept, Choreografie, Performance, Sound: Andrea Nagl
    Digitale Kunst: Markus Wintersberger / nagl~wintersberger
    outside eye: Marcus Josef Weiss
    Infos nhm

    In GEHE RÜCKWÄRTS DURCH DIE ERDE x symbiotic matters begegnet der geologisch-tänzerische Research von Andrea Nagl dem künstlerischen-experimentellen Prozess von Kata Anna Tüz.
    Das Projekt ist ein Versuch, die Entstehung pflanzlichen Lebens am Festland – vom kahlen Fels bis hin zum Landgang mithilfe der Symbiose mit Pilzen – künstlerisch darzustellen und möchte so eine Reflexion über die Verflechtungen und Interdependenzen allen Lebensformen anregen und zu einem tieferen Verständnis der Komplexität der Existenz unserer Umwelt führen.


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    Weitere Links:
    Sketchfab 3D Artefakte
    Instagram @naglwellewintersberger
    Flickr Fotos
    YouTube Videos

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    * Mit freundlicher Unterstützung von Stadt Wien Kultur *

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