smART Data BRIDGE Krahuletz

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  • TEAM

    Artistic Research | Artistic Implementation: nagl~wintersberger | Andrea Nagl, Markus Wintersberger
    Artistic Assistence: Catherine Spet, Peter Schoiswohl
    Scientific Board: Reinhard Roetzel, Susi Stökl

    TERMINE

    Eröffnung: SA, 19. Oktober 2024,
    Finnissage: SA, 30.November 2024

    Krahuletz-Museum Eggenburg, jeweils
    17.00 Beginn – installative Raumintervention
    18.00 Live Performance: Gesteinen und geologischen Prozessen wird eine körperliche Stimme gegeben 
    Geöffnet bis 20.00

    Durchgängig künstlerische Interventionen im Museum – AR, 3D Druck, Video, Audio, Text, Bild

    weitere Events, Vorträge, Symposien…

    MIOZÄNGEFLÜSTER,
    SEEKÜHE TANZEN LEISE,
    KNOCHEN IM MUSEUM


    DAS PROJEKT

    Das Krahuletz-Museum in Eggenburg, Niederösterreich bietet mit seinen umfangreichen geologischen, paläontologischen und archäologischen Daten Beständen (smART Data STOCKS) einen breit gefächerten Zugang zur Natur- und Kulturgeschichte im nordwestlichen Niederösterreich. Das Projekt smART Data BRIDGE Krahuletz erweitert das Museum prototypisch mittels digitaler ARTEFAKTE & EMBODIMENT. In einer künstlerische Anverwandlung und Transformation entsteht so ein assoziativer Raum aus Körper-Bewegung, XR Artefakten, Sound und Text, der den wissenschaftlich-musealen Raum emotional und immersiv erweitert (smART Data EXCHANGE).

    „Steine können nicht reden, aber sie haben viel zu erzählen“: Choreografischer Research als körperliche Aneignung
    Ausgehend von wissenschaftlicher Recherche werden zu erdgeschichtlich-geologischen Prozessen Wege der Verkörperung („Embodiment) erprobt. Bewegung und Körperlichkeit werden zum Medium der Artikulation von Vorstellungen über Raum, Zeit und Natur, Erkenntnis in einen emotionalen künstlerischen Prozess überführt. Dem Unfassbareren, objektiv-Abstrakten wird in einem subjektivem Transformationsprozess eine belebte Sichtbarkeit gegeben.

    Körperlicher und choreografischer Research
    Die im Krahuletz-Museum ausgestellten Artefakte und Themen dienen als Kompass für die choreografisch-tänzerische Recherche, allen voran die geologische Geschichte des Raums Eggenburg. Durch die Verkörperung dieser vergangenen Formationen, Gesteine und den Prozessen ihrer Entstehung, verleiht Andrea Nagl ihnen eine Sprache und verwandelt sich mittels Tanz und Performance gleichsam selbst in eine lebendige Inkarnation vergangener Zeiten.
    Dabei reflektiert sie ebenso über das fragile Gleichgewicht unserer Ökosysteme wie über die Bedrohung des menschgemachten Klimawandels im Anthropozän und erinnert an die das menschliche Denken überfordernden Dauern der geologischen Tiefenzeit, in der sich das Werden und Vergehen von Gebirgen, Kontinenten und Ozeanen abspielte und immer noch abspielt.

    Was passiert unter der Oberfläche?
    Was verbirgt sich hinter dem Vordergrund?
    Wie sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbunden?

    VERGRABE DEINE TRÄUME
    HÄNDE TIEF IN DIE SCHICHTEN

    DIGITALE TRANSFORMATION

    Das Projekt erweitert die Museumserfahrung mittels digitaler Artefakte in XR und AR sowie Video, Foto und Installation.
    -> digitaler Research (more infos coming soon)
    smART Data BRIDGE Krahuletz Collection auf Sketchfab

    THEMEN-SPHÄREN

    Das Krahuletz-Museum in Eggenburg, Niederösterreich bietet mit seinen umfangreichen geologischen, paläontologischen und archäologischen Daten Beständen (smART Data STOCKS) einen breit gefächerten Zugang zur Natur- und Kulturgeschichte im nordwestlichen Niederösterreich. Das Projekt smART Data BRIDGE Krahuletz hat das Ziel, die Dimension des Krahuletz Museums Eggenburg prototypisch mittels digitaler smART Data ARTEFAKTE & EMBODIMENT zu erweitern. Es geht dabei um eine künstlerische Anverwandlung und Transformation der Objekte zu eigenständigen XR Artefakten sowie um körperliche Aneignung als wissenschaftlich-künstlerischen Prozess der Metamorphose.

    Ausgehend von erdgeschichtlichen Themen und Artefakten primär der Geologischen Abteilung des Krahuletz Museums findet eine vertiefende wissenschaftliche Recherche (Literatur, Internet, Gespräche mit Reinhard Roetzel) statt. Die Forschung dauert an, bis sich ein „Raum des Verstehens öffnet“, in dem ich mich künstlerisch frei bewegen kann. Im Sinne zirkulärer Forschung entsteht in Folge ein Ping Pong von körperlich-choreografischer Research, Zeichnungen in der VR-Brille (Open Brush) bzw. Skizzen am Papier und weiterer Vertiefung in die wissenschaftliche Thematik. Daraus extrahieren sich nach und nach Themenblöcke, die Basis der eigentlichen choreografischen Strukturen werden.
    Berühmtes Exponat des Museums ist das Skelett einer Seekuh aus dem Eggenburger Meer vor ungefähr 20 Mio Jahren und bildet den ersten Themenblock.
    Die Auseinandersetzung mit ferner erdgeschichtlicher Vergangenheit gibt Einsicht in Gegenwart und Zukunft. Der Fokus auf die Bestandteile unserer Welt und ihre Herkunft schärft den Blick für das Wesen des Menschen. Aufgewachsen mit der Betonung auf Geomorphologie, eröffnet sich nun der Blick in den Untergrund.

    DEM ABER, DER DIE SPRACHE VERSTEHT,
    DEM SPRECHEN DIE STEINE. 
    (Emil Egli, 1971)

    DOKUMENTATION

    Dokumentation der Eröffnung am
    SA, 19. Oktober 2024
    ab 17.00 Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit der Künstler:innen
    18.00 Live Tanz-Performance – geological embodiment von Andrea Nagl
    im Anschluss Gespräch über Tanz und Geologie Reinhard Roetzel und Andrea Nagl
    und Finissage am 30.11.2024

    ∞ Mit freundlicher Unterstützung von Land Niederösterreich ∞

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